KiM-Gründungsfeier in Fürth

Bei den Guttemplern werden die Kinder bereits seit 1892 (Gründung der ersten Kindergruppe »Senfkorn« in Flensburg) mit der gleichen Aufmerksamkeit und Verantwortung angenommen wie Erwachsene auch. Schon früh war man sich bewusst, dass gerade Kinder, die in einer suchtbelasteten Familie aufwachsen, sehr viel davon mitbekommen und sich dies auch später auf ihr Selbstwertgefühl auswirkt.

In den 30er Jahren heißt es in einem Jahresbericht, den Kindern »recht viele sonnige Stunden zu verschaffen« als Ausgleich für die »vielen leidvollen Tage, die der Alkoholismus gar zu oft den eigenen Kindern gebracht hatte«. 1977 veröffentlichte Werner Liptow, international tätiger Guttempler, beim Neuland-Verlag die Broschüre »Das alkoholbehinderte Kind« – Jahre bevor Begriffe wie FAS und FAE populär wurden.

1978 entwickelten die in der Guttempler-Kindergruppenarbeit Tätigen mit Unterstützung der damaligen Guttempler-Jugend (DGJ) eine erste Konzeption zur Aus- und Weiterbildung von KindergruppenleiterInnen, in der die rein betreuerischen Tätigkeiten durch emanzipatorische Aspekte (»Kinder stark machen«) ergänzt wurden.

2003 gründeten die in der Kindergruppenarbeit engagierten GuttemplerInnen in Fürth »KiM – Kinder im Mittelpunkt« – einen Kinderverband, der aus steuerrechtlichen Gründen 2006 in Flensburg in die Kinderabteilung der Guttempler umgewandelt wurde.

IOGT International

18. April 2019

Guttempler in Deutschland

18. April 2019

  • Erklärung des IOGT-Weltkongresses

    Der 69. IOGT-Weltkongress appelliert an die Regierungen, der Alkoholpolitik Vorrang einzuräumen und fordert eine Rahmenkonvention zur Alkoholkontrolle.

    42 Länder, 77 Delegierte und 320 Teilnehmer nahmen an der 69. Sitzung des Internationalen Weltkongresses teil. Gemeinsam gaben sie die folgende Erklärung ab:

UNICEF: Kinder haben Rechte

18. April 2019

  • Das Leben wieder aufbauen
    UNICEF und BMZ veröffentlichen Bericht zur psychischen Gesundheit sowie zur psychosozialen Hilfe von Kindern und jungen Menschen in Krisen- und Konfliktregionen. Eines von vier Kindern auf der Welt wächst in einem Land auf, das von Konflikten und Katastrophen betroffen ist – noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg waren es so viele.