Kinder in suchtbelasteten Familien sind einem vielfach höheren Risiko ausgesetzt, später selbst suchtkrank zu werden. KiM bietet diesen Kindern – die oft zu früh erwachsen werden mussten – eine Umgebung, in der sie wieder Kinder sein dürfen.

In den Kindergruppen können die Kinder – nicht nur aus suchtbelasteten Familien – sich geborgen fühlen, Sicherheit erfahren, aber auch viele fröhliche Stunden erleben. Die Kinder können hier Toleranz und Konflitkfähigkeit lernen und haben die Möglichkeit, eine starke Persönlichkeit zu entwickeln. In den Kindergruppen wird gebastelt, gespielt, getobt und vieles mehr. Es werden aber auch Ausflüge in die nähere Umgebung sowie bundesweite und internationale Treffen angeboten, bei denen Kinder die Möglichkeit haben, viele andere Kinder aus anderen Ländern kennen zu lernen.

Aus der Suchtforschung wissen wir, dass Kinder, die über soziale Kontakte verfügen und täglichen Ritualen in ihrem sozialen Umfeld nachgehen, eine höhere Chance besitzen, sich gegen die Belastungen aus dem von Alkohol geprägten Elternhaus zu »immunisieren« (eine sog. Resilienz zu entwickeln). In den Kindergruppen von KiM soll diese Entwicklung bestärkt werden.

IOGT International

  • Global Health We Want: 7 Key Messages For WHO’s Future

    We are standing on the doorsteps of a new era. But there's a real threat that the door will hit us in the face as we attempt to walk through it. The decisions that governments and the WHO Secretariat, regions and country offices under the leadership of Dr Tedros are making, including with the General Program of Work, can either propel us into the era of wellbeing and sustainable human development for all. Or they can leave us stuck where we are right now, in a world where corporations make profits from destroying the health of people and planet...

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Guttempler in Deutschland

  • Paritätischer fordert Maßnahmen gegen Altersarmut

    Ausmaß und Dynamik der wachsenden Altersarmut in Deutschland werden nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands erheblich unterschätzt. Nach aktuellen Berechnungen der Paritätischen Forschungsstelle steigt das Risiko, im Alter in Armut zu leben, mit jedem neuen Rentenjahrgang dramatisch. Innerhalb von zehn Jahren habe sich der Anteil der älteren Menschen unter 70, die auf Grundsicherung im Alter angewiesen sind, verdoppelt. Zwingend notwendig sei ein sofortiger Kurswechsel in der Alterssicherungspolitik, insbesondere eine Anhebung des Rentenniveaus und eine Reform der Altersgrundsicherung.

UNICEF: Kinder haben Rechte