Kinder in suchtbelasteten Familien sind einem vielfach höheren Risiko ausgesetzt, später selbst suchtkrank zu werden. KiM bietet diesen Kindern – die oft zu früh erwachsen werden mussten – eine Umgebung, in der sie wieder Kinder sein dürfen.

In den Kindergruppen können die Kinder – nicht nur aus suchtbelasteten Familien – sich geborgen fühlen, Sicherheit erfahren, aber auch viele fröhliche Stunden erleben. Die Kinder können hier Toleranz und Konflitkfähigkeit lernen und haben die Möglichkeit, eine starke Persönlichkeit zu entwickeln. In den Kindergruppen wird gebastelt, gespielt, getobt und vieles mehr. Es werden aber auch Ausflüge in die nähere Umgebung sowie bundesweite und internationale Treffen angeboten, bei denen Kinder die Möglichkeit haben, viele andere Kinder aus anderen Ländern kennen zu lernen.

Aus der Suchtforschung wissen wir, dass Kinder, die über soziale Kontakte verfügen und täglichen Ritualen in ihrem sozialen Umfeld nachgehen, eine höhere Chance besitzen, sich gegen die Belastungen aus dem von Alkohol geprägten Elternhaus zu »immunisieren« (eine sog. Resilienz zu entwickeln). In den Kindergruppen von KiM soll diese Entwicklung bestärkt werden.

IOGT International

Guttempler in Deutschland

UNICEF: Kinder haben Rechte

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